Fake-Profile erkennen
Gays lernen sich im Internet kennen, flirten online und verabreden sich häufig auch zu einem Treffen im „Real Life“. Während Heteros noch mit Bauklötzern gespielt haben, hatte sich das Web in der schwulen Szene schon längst zum bevorzugten Kontaktmedium etabliert und ist es bis heute auch geblieben. Jedes schwule Erotikportal bietet zahlreiche Kennenlern-Möglichkeiten wie Chats, Gay-Cams oder private Nachrichten und macht das Knüpfen von Kontakten verblüffend einfach – wenn nur die zahlreichen Faker nicht wären! Wie erkennt man(n) ein gefälschtes Profil? Perfekte Bilder in Hochglanz deuten so etwa in den meisten Fällen auf ein Fake hin, da sie nicht den Gay sondern irgendein Model zeigen. Auf Nachfrage hat derjenige natürlich auch keine zusätzlichen Bilder parat. Viele Details lassen sich zudem aus den Profilbildern ablesen: wie kommt zum Beispiel typisch amerikanisches Interieur in eine deutsche Wohnung? Oftmals stimmen bei gefälschten Profilen auch die Angaben im Profil selbst nicht mit den – ebenfalls gefakten – Bildern überein und statt blauer Augen sind auf dem Foto seltsamerweise braune zu sehen. Faker dürften in ihrem Profil zudem nur wenige Freunde vermerkt haben oder es wird durch andere User im Gästebuch bereits auf ein gefälschtes Profil hingewiesen. Oftmals verlangen Faker auch sofort und recht beharrlich private Bilder bzw. sexy Fotos, was auf einen Faker hindeutet, der diese Masche sicher noch bei zig anderen Gays in der Community abzieht. Und schlussendlich sollte dann auch noch der Gesamteindruck stimmen: hat der angebetete Gay so etwa sehr gewagte Bilder veröffentlicht, schreibt aber nur jugendfreie Nachrichten? Daran könnte irgend etwas faul sein.

